Was ist ein Hyperscale-Rechenzentrum?
Gebaut von Cloud- und Internetkonzernen für eigene Dienste, erweitert Halle für Halle.
GDS Datacenter Solutions baut Datenhallen schlüsselfertig aus: 150+ Fit-outs deutschlandweit.
Woran man Hyperscale erkennt
Ein Betreiber, eigene Dienste
Der Konzern nutzt die Fläche selbst, für seine Plattform. Fremde Mieter mit eigener Hardware gibt es nicht.
Wachstum in die Breite
Mehr Leistung kommt aus mehr gleichen Servern, Racks und Hallen, nicht aus größeren Einzelsystemen.
Ein Entwurf für alle Hallen
Stromverteilung, Kühlung und Rack-Reihen folgen in jeder Halle demselben Standard.
Campus statt Einzelgebäude
Mehrere Gebäude auf einem Gelände gehen nacheinander in Betrieb, während daneben weitergebaut wird.
Hyperscale, Enterprise, Colocation
| Merkmal | Enterprise | Colocation | Hyperscale |
|---|---|---|---|
| Betreiber | Das Unternehmen selbst | Ein Rechenzentrumsanbieter | Ein Cloud- oder Internetkonzern |
| Nutzer der Fläche | Die eigene IT | Viele Mieter mit eigener Hardware | Die Dienste des Betreibers |
| Größe | Ein Serverraum bis wenige Hallen | Mehrere Hallen, oft nahe an Netzknoten | Campus mit mehreren Gebäuden |
| Ausbau | Nach Bedarf der eigenen IT | Mieterflächen, von Open Colo bis Private Suite | In Phasen gleicher Datenhallen |
Ein Campus entsteht in Phasen
Gelände und Netzanschluss
Grundstück, Genehmigungen, ein Stromanschluss für den Endausbau.
Gebäude und Gray Space
Rohbau, Mittel- und Niederspannung, USV, Notstrom und Kälte.
Fit-out der Datenhallen
Trassen, Stromschienen, Einhausungen, Racks und Sensorik nach Standard.
Übergabe, dann die nächste Halle
Abnahme, dann der Ausbau nebenan, oft neben laufendem Betrieb.
Eine Halle bringt erst Kapazität, wenn sie übergeben ist.
- je Hyperscale-Datenhalle
- 4 bis 8 Wochen
- Fit-outs durchgeführt
- 150+
Bis dahin stehen Gebäude, Netzanschluss und Kälte bereit, ohne dass ein Server läuft. Gleiche Hallen lassen sich im Takt ausbauen, mit Gewerken, die parallel arbeiten.
GDS Datacenter Solutions baut sie schlüsselfertig aus, von der Planung bis zur Betreuung nach Inbetriebnahme.
Fragen zu Hyperscale-Rechenzentren
Ab wann gilt ein Rechenzentrum als Hyperscale?
Eine feste Größengrenze gibt es nicht. Hyperscale beschreibt, wie ein Rechenzentrum gebaut, betrieben und erweitert wird: Ein Betreiber skaliert seine Plattform über viele gleiche Hallen und Standorte und betreibt Server in großer Zahl nach einheitlichem Muster.
Mieten Hyperscaler auch bei Colocation-Anbietern?
Das kommt vor. Dann mietet der Hyperscaler meist ganze Hallen oder Gebäude, und der Ausbau folgt seinen Vorgaben statt dem Standard des Anbieters.
Was ist White Space, was Gray Space?
White Space ist die Fläche für die IT: Racks, Server und Verkabelung. Gray Space ist die Technik dahinter, also Stromversorgung, USV, Notstrom und Kälteerzeugung. Ein Campus baut beides in Phasen auf.
Warum sind Hyperscale-Datenhallen standardisiert?
Ein einheitlicher Entwurf macht Planung, Beschaffung und Ausbau wiederholbar. Was sich in einer Halle bewährt, gilt für die nächste, und der Betrieb läuft in jeder Halle gleich.
Wie lange dauert der Ausbau einer Hyperscale-Datenhalle?
Für den Fit-out einer Hyperscale-Datenhalle braucht GDS Datacenter Solutions 4 bis 8 Wochen. Gebäude und Netzanschluss gehören nicht zum Fit-out, sie entstehen in den Phasen davor.
Was gehört zum Fit-out einer Datenhalle?
Doppelboden (Raised Floor), Kabeltrassen und Rack-Installation, Kühlsysteme, Brandschutz und Sicherheitssysteme, dazu das Projektmanagement von der Planung bis zur Übergabe.